Eine Gruppe von Studenten filmte eine große Qualle, die in der Nähe von einigen Tauchern im Mittelmeer vor Jávea schwamm. Tauchen Sie mit diesem Video ein in die faszinierende Unterwasserwelt der nördlichen Costa Blanca:
Mit steigenden Temperaturen im Frühling sieht man in den Buchten von Jávea/Xàbia die Gestalten in schwarzen Neophrenanzügen, mit Brille und Sauerstoffflasche auf dem Rücken wieder vermehrt ins Wasser waten. Sie machen sich auf den Weg, um den Meeresboden der beliebten Feriengemeinde in der Provinz Alicante zu erkunden. Der Meeresgrund, die Lautlosigkeit und die Farben unter Wasser in Jávea begeistern die Taucher, Profis und auch Anfänger, wie unschwer auf dem Video zu erkennen ist.
Das Cabo de la Nao ist mit seinen Steilhängen eine der markantesten Felsformationen an der Mittelmeerküste. Das Kap gehört zur Gemeinde Jávea/Xàbia im Norden der Costa Blanca und liegt südlich vom Golf von Valencia am östlichsten Punkt Spaniens. Am Fuß des Steilhanges befinden sich vereinzelt Höhlen wie zum Beispiel die bekannte Cova dels Orguens abar auch diverse Inselchen. Kein Wunder, dass sich dort am Fuß des Kaps Wassersportarten wie Schnorcheln und Tauchen geradezu anbieten.
Zwischen Jávea/Xàbia und Dénia liegt das Cabo de San Antonio, eine Naturlandschaft sondergleichen mit einem einmaligen Panoramablick. Vom Leuchtturm aus sieht man Ibiza. Die Klippen wurden 1993 zum Naturschutzgebiet erklärt. Geschützt ist das Sichtbare an der Oberfläche, aber auch das, was unter Wasser liegt. In all den Jahren hatten Flora und Fauna Zeit, sich bestens zu erholen. Das Seegras Poseidonia, die Doraden und Tintenfische sind hier am Cabo de San Antonio, das bis zu 20 Meter Tiefe ins Meer geht, heimisch.
Der Rundblick vom Kap aus war schon in der Vergangenheit ein Pluspunkt. Im Mittelalter errichteten die Bürger Wachtürme, deren Besatzung die Bevölkerung vor Piratenangriffen warnte.


